



Über mich:
Hunde faszinieren mich, seit ich denken kann. Schon als Kind wünschte ich mir einen eigenen Hund – dass daraus einmal mein Beruf entstehen würde, wusste ich damals natürlich noch nicht.
Ein wichtiger Grundstein dafür wurde während meiner Zeit in Australien gelegt. Von 2011 bis 2015 arbeitete ich dort hauptsächlich als Personal Trainerin und engagierte mich gleichzeitig immer wieder in Hundeauffangstationen. Ich betreute Hunde, trainierte mit ihnen wichtige Grundlagen und Alltagssignale und half ihnen dabei, bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermittlung zu bekommen.
Zu erleben, wie sehr sich Hunde durch klare Kommunikation, Training und Orientierung entwickeln können – und dass ich damit sogar dazu beitragen konnte, ihre Chancen auf ein neues Zuhause zu verbessern – hat mich nachhaltig geprägt.
2016 zog schließlich meine Hündin Sally bei mir ein. Mit ihr wurde aus meiner Begeisterung für Hunde endgültig der Wunsch, noch tiefer in das Thema Hundetraining einzusteigen. Im gemeinsamen Alltag wurde mir besonders eines bewusst: Gute Erziehung bedeutet für einen Hund nicht weniger Freiheit – sondern kann ihm viel mehr davon ermöglichen.
Ein zuverlässiger Rückruf, eine gute Leinenführigkeit und die Orientierung am Menschen schaffen Sicherheit und Vertrauen. Und genau diese Verlässlichkeit ermöglicht es uns, unseren Hunden dort Freiheiten zu geben, wo sie ohne eine stabile Basis oftmals nicht möglich wären.
Weitere Erfahrungen mit unterschiedlichen Mensch-Hund-Teams sowie die intensive Ausbildung einer weiteren Hündin haben meinen Weg schließlich bestätigt. Aus einer langjährigen Leidenschaft wurde meine berufliche Aufgabe.
Heute möchte ich mit Dogline Menschen dabei unterstützen, ihren Hund besser zu verstehen, klar mit ihm zu kommunizieren und gemeinsam einen Alltag zu entwickeln, der für beide Seiten funktioniert.
Dabei geht es mir nicht um Perfektion.
Es geht um ein verlässliches Miteinander, gegenseitiges Verständnis und darum, dem Hund durch Orientierung und Sicherheit möglichst viel Lebensqualität zu ermöglichen.
Denn ein gut erzogener Hund ist für mich kein eingeschränkter Hund – sondern ein Hund, dem wir mehr Freiheit zutrauen und ermöglichen können.

Meine Philosophie
Orientierung schafft Freiheit
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht ein Gedanke, den ich mit dem Begriff „Folgen“ beschreibe.
Dabei geht es nicht um Unterordnung oder darum, dass ein Hund mechanisch „funktioniert“. Folgen bedeutet für mich, dass sich ein Hund an seinem Menschen orientiert, dessen Signale versteht und gelernt hat, sich auch in anspruchsvollen Situationen auf ihn zu verlassen.
Diese Verlässlichkeit schafft etwas, das mir im Hundetraining besonders wichtig ist: Freiheit.
Ein Hund, der zuverlässig abrufbar ist, sich an seinem Menschen orientiert und Grenzen akzeptieren kann, muss im Alltag weniger eingeschränkt werden. Er kann sich freier bewegen, seine Umwelt erkunden und Begegnungen entspannter erleben. Gleichzeitig gewinnt auch der Mensch an Sicherheit und Gelassenheit.
Gute Führung nimmt einem Hund deshalb keine Freiheit – sie schafft die Grundlage dafür.
Klarheit statt ständiger Korrektur
Für mich bedeutet gute Führung, dem Hund verständlich zu vermitteln, was von ihm erwartet wird. Klare Signale, nachvollziehbare Regeln und Konsequenz geben Orientierung und machen den Alltag berechenbar.
Ein Hund soll dabei nicht einfach nur „funktionieren“. Er soll verstehen, welches Verhalten gefragt ist und woran er sich orientieren kann.
Je eindeutiger die Kommunikation zwischen Mensch und Hund wird, desto weniger Konflikte und ständige Korrekturen sind notwendig.
Aus Unsicherheit kann Orientierung entstehen, aus Anspannung Ruhe und aus einem Gegeneinander ein verlässliches Miteinander.
Training sollte zum Leben passen
Es gibt nicht den einen perfekten Hund – und ebenso wenig die eine Trainingsmethode, die für jedes Mensch-Hund-Team gleichermaßen funktioniert.
Manche Menschen wünschen sich vor allem entspannte Spaziergänge, einen zuverlässigen Rückruf und einen Hund, den sie selbstverständlich in ihren Alltag integrieren können.
Andere benötigen aufgrund ihres Umfelds oder ihrer Lebenssituation ein besonders hohes Maß an Verlässlichkeit. Wieder andere möchten sportlich arbeiten, gemeinsam Aufgaben bewältigen oder ihren Hund gezielt fördern.
Deshalb orientiert sich mein Training immer am individuellen Mensch-Hund-Team: am Charakter und Lernverhalten des Hundes, an seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten – aber genauso am Alltag, den Möglichkeiten und den persönlichen Zielen des Menschen.
Training soll nicht nur auf dem Hundeplatz funktionieren. Es muss dort funktionieren, wo das gemeinsame Leben tatsächlich stattfindet.
Meine Grundsätze
Klare und verlässliche Führung
Orientierung entsteht durch Klarheit. Verständliche Regeln und eine verlässliche Führung geben dem Hund Sicherheit und helfen ihm, auch in schwierigen Situationen ansprechbar zu bleiben.
Faire Kommunikation
Training soll für den Hund nachvollziehbar sein. Klare Signale, angemessene Konsequenz, Wiederholung und ein fairer Umgang schaffen eine gemeinsame Sprache zwischen Mensch und Hund.
Individuelles Training
Charakter, Temperament, Erfahrungen, Bedürfnisse, gesundheitliche Voraussetzungen und Lebensumfeld sind bei jedem Team unterschiedlich. Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Schema, sondern suche Lösungen, die zum jeweiligen Hund und Menschen passen.
Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Lösung
Gutes Training entsteht nicht durch einen einzelnen Termin. Es entwickelt sich durch Verständnis, Übung und verlässliche Routinen, die Schritt für Schritt in den Alltag übertragen werden.
Freiheit durch Verlässlichkeit
Je besser ein Hund gelernt hat, sich auch unter Ablenkung an seinem Menschen zu orientieren, desto mehr Freiheiten können ihm ermöglicht werden. Regeln und Grenzen stehen Freiheit für mich deshalb nicht entgegen – sie können ihre Voraussetzung sein.
Freude am gemeinsamen Alltag
Hundetraining soll das gemeinsame Leben nicht komplizierter machen, sondern leichter. Wenn Kommunikation funktioniert, Vertrauen wächst und beide Seiten wissen, woran sie sind, entsteht Raum für das, worum es letztlich geht: gemeinsam eine gute Zeit zu haben.
Mein Ziel
Mein Ziel ist kein Hund, der einfach nur Kommandos ausführt.
Ich möchte Mensch-Hund-Teams dabei unterstützen, eine Beziehung aufzubauen, in der Vertrauen, Orientierung und Verlässlichkeit selbstverständlich werden. Eine Beziehung, in der der Mensch Verantwortung übernimmt und der Hund sich darauf verlassen kann.
Denn für mich zeigt sich erfolgreiches Hundetraining nicht darin, wie viele Signale ein Hund beherrscht, sondern darin, wie selbstverständlich Mensch und Hund gemeinsam durch den Alltag gehen können.
Klare Orientierung schafft Sicherheit. Verlässlichkeit schafft Vertrauen. Und beides schafft Freiheit.



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